17.05.2011
Die Arbeiten an dem Flechtzaun und den "Möbeln" im Küchengarten in Eutin gehen am Freitag den 20.05.2011 um 15 Uhr und Samstag den 21. ab 10 Uhr weiter. Es treffen sich der Freundeskreis Schloss Eutin mit Herrn Dr. Lutz Werner, Dietmar Nass von der Norddeutschen Fachschule für Gartenbau, Ellerhoop, Frau Dr. Margita M. Meyer, Kiel, Frau Erika Jahnke Eutin, das Planungbüro LA Franz Leipzig. Auch ich werde trotz Handikap wegen einer Schulter-OP im Februar zugegen sein. Ziel ist es durch einen besonderen Schnitt und Bindung ein Verwachsen anzuregen um später eine antike Formgebung und starke Reduzierung der Blattmasse vornehmen zu können.
14.02.2011
Der Waldkindergarten Bad Grönenbach plant auf der großen Waldwiese mehrere Kleine und mittlere Lauben und Laubengänge aus Hainbuche mit meiner Hilfe noch im Frühjahr 2011 anzupflanzen. Die Dr.Krautheimstiftung übernimmt die Kosten.
Nachtrag: die Anpflanzung kann erst im Herbst erfolgen, Teile des Waldes sollen noch ausgelichtet und ein Platz muss noch eingeebnet, leicht verdichtet und eingesät werden
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27.03.2010 - Schloss Eutin - mit Unterstützung der Bundesstiftung Umwelt (DBU) www.dbu.de fandt ein Workshop statt. Thema: "Wiederherstellung des historischen Wassersysthems sowie Wiedergewinnung und Bepflanzung verloren gegangener Gartenbereiche / Anzucht von Formobst und eines "lebenden Zaunes". Das Landschaftsarchitekturbüro Franz aus Leipzig www.la-franz.de sowie die Geschäftsführerin der Stiftung Schloss Eutin Frau Dr. Juliane Moser www.schloss-eutin.de haben mich eingeladen zusammen mit interessierten Bürgern der Stadt den "lebenden Zaun" sowie einige "lebende Stühle" an zu pflanzen. Ein von mir fertig geformter Stuhl im Container wurde von der Firma Wöhrlein angeliefert.
(Aus der Informationsschrift für die Teilnehmer)
Thema des Workshops in Eutin: „Bauen mit lebenden Gehölzen“.
Maßnahme: Errichtung eines „lebenden Zaunes“ und Pflanzen von „lebenden Gartenmöbeln“.
Tradition hat die Abgrenzungen von Nutzgartenbereiche mit kreuzweise gezogenen Gehölzen um Vieh und andere unerwünschten Besucher abzuhalten.
In der Literatur werden lebende Bauwerke und lebende Häuser erwähnt:
in den Schriften Emanuel Swedenborgs (1688 - 1772)
und Jakob Lorbers (1842).
Artur Wiechula veröffentlicht sein Buch; „wachsende Häuser aus lebenden Pflanzen entstehend“ (1926).
Neuere deutschsprachige Literatur: „Naturbauten“ von Konstantin Kirsch und
“Wir pflanzen eine Laube“ von Hermann Fritz Block.
Bekannt ist: die Verwendung von Weidensteckhölzern zu baulichen Zwecken, z. B. zu lebenden Weidentunnel Weidentippies, Zäunen und ähnliches (Weidendom).
Vorteil: Kostengünstig weil keine mehrjährige Anzucht der Gehölze, Bauwerk schnell fertig und Nutzbar.
Nachteil: 1. schnelles Altern, kurze Lebensdauer.
2. das Holz ist minderwertig, hat kaum Brennwert, als Bauholz ungeeignet.
3. Verwachsungsvermögen gering.
4. Weidenholz bricht leicht, daher wenig belastbar.
Wenig bekannt ist: die Verwendung stammbildender heimischer Gehölzarten zu baulichen Zwecken.
Vorteil:
1. große Vielfalt durch Verschiedenheiten an Form und Farbe von Laub, Rinde, Habitus und Wuchseigenschaften der zur Verwendung geeigneten Pflanzen.
2. starkes Verwachsungsvermögen,
3. großkronige Gehölzarten bilden ungewöhnlich stabile und große Holzkörper und Holzkonstruktionen.
4. Holz- und Brennwert (auch des Schnittgutes) ist größer
5. verschiedene Gehölzarten lassen verschiedene Baukonstruktionen zu
6. Holzkörper auch nach Vegetation haltbar gemacht weiter nutzbar.
Nachteil: höherer Arbeits- und Zeitaufwand, längere Entstehungsdauer.
Vorteil von bauen mit lebenden Gehölzen gegenüber konventioneller Bauart:
1. Energiegewinnung statt –verbrauch,
2. verbessert das Kleinklima, global angewandt das Weltklima
3. schafft gesunde und befriedigende Arbeitsplätze oder Freizeitbeschäftigungen.
4. Ressourcen schonend und umweltfreundlich.
Nachteil: höherer Arbeits- und Zeitaufwand, längere Entstehungsdauer.
Für: Landschaftsarchiektur Franz, Leipzig Eutin den 27.03.2010 H. F. Block
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Bei Youtube ist ein kurzer Film vom Hohen Schloss und dem Konzert in der Lindenlaube bei K. Kirsch in Nentershausen hier der Link
http://www.youtube.com/watch?v=6AkS3aM7y7w
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zwei meiner Stühle im Container habe ich am Freitag den 24.07.2009 in meinem Anhänger nach Nentershausen in den Naturbautenpark am Driesch gefahren. Ich habe sie dem Park geschenkt. Der Hessische Rundfunk hatte erfahren, dass es so etwas gibt und Kirsch gefragt ob er nicht's Dergleichen hat. Bei meinem letzten Pflegeeinsatz an der Lindenlaube bot ich ihm an mal einen Stuhl bringen zu wollen. Anlässlich des Termins mit dem Hessischen Rundfunk bat er mich ihm einen meiner Stühle zur Verfügung zu stellen. Die Sendung wird am 31.Juli 2009 18:20 h ausgestrahlt. Das die dort gezeigten Stühle von mir sind, wird allerdings nicht erwähnt.
Kontakt
Ich freue mich auf Ihre Anfragen oder Kommentare!
Meine Anschrift:
Hermann F. Block
Leopold Kienle Weg 7
87730 Bad Grönenbach
Ich bin für Sie erreichbar per E-Mail hermann_block@web.de
zwischen hermann und block bitte ein Unterstrich setzen
oder telefonisch:
tagsüber: 0831 5243580, ab 17 h: 08334 1604
Vom 08. bis 09. August 2009 und im August 2010 sind im Gelände des "Hohen Schlosses" die "Allgäuer Garten- und Naturtage". Auch ich werde gelegendlich zugegen sein, um interessierten Besuchern die Laubenobjekte zu erklären undTipps und Anregungen geben zu können.
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Mi. 14.11.2006
Nachtrag:
Die Gruppe
"Zebra Sommerwind" haben in meiner Lindenlaube beim Forsthhaus Driesch in der Nähe der Ortschaft Nentershausen in Nordhessen ein erstes Konzert veranstaltet. Ca 40 bis 50 Personen haben sich als Zuhörer und Miterleber trotz frischer Witterung eingefunden. Es war sehr Beeindruckend.
Die Arbeiten an den Lauben sind nun abgeschlossen. die zur erweiterten Neuauflage des Buches im Ökobuchverlag auch. Herausgabe vermutlich erst Ende August 2008.