Startseite
über uns
Eine Laube pflanzen?
Wo gibt's denn sowas
Interessante Links
Kontakt & Aktuelles
So finden Sie uns
Impressum
Leseprobe
noch ein paar Bilder
weitere Bilder
Gebrauchsskulpturen


Besucher seit Mai 2006
 
Im Vordergrund die Laube aus Hainbuchen (Carpinus betulus) im Hintergrund aus Ahorn (Acer platanoides)
Ahornlaube im Spätherbst 2009, Moss und Flechte bilden so etwas wie eine Patina an den Stämmlingen.

 

Hermann Fritz Block 

"Wir pflanzen eine Laube"

  Bauen mit lebenden Gehölzen 

Die Nutzung der Pflanze erfährt eine neue Dimension.

Mit der Verwendung von Gehölzen zu Sitzmöbeln, bewohnbaren Lauben und schließlich nach Jahren sogar zu Häusern,  treten wir in eine neue Epoche ein.

Gemeint ist nicht das bekannte Stecken von kurzlebigen Weidenruten, sondern die Verwendung langlebiger heimischer Großgehölze zu Skulpturen in Form von Lauben und gebrauchsfähigen Sitzgelegenheiten aller Art.

Der Baum, Symbol für das Leben, muss nicht erst gefällt und zersägt werden, sondern er darf lebendig bleiben, wie seine zeitweiligen Bewohner auch.

Im Kreislehrgarten des Landkreises Unterallgäu sind im öffentlich zugänglichen Gelände  als anschauliche Beispiele mehrere Objekte aus  verschiedenen Gehölz-arten angepflanzt worden.

Der Initiator, Pflanzer und Flechtwerker dieser Objekte Hermann Fritz Block beschäftigt sich seit 22 Jahren mit dieser Idee. Seine Erfahrungen hat er in einem Buch niedergeschrieben. Es soll eine Anregung zum Selbermachen sein.

Die Idee ist nicht neu, schon 1919 hat Arthur Wiechula seine umfangreichen Vorstellungen über die Verwendung von lebenden Gehölzen zur Errichtung von Bauwerken entwickelt und 1926 in einem Buch publiziert. Verwirklicht werden konnten sie bisher noch nicht. Die Zeit war wohl noch nicht reif. Aber: „Da ist nichts so machtvoll, wie eine Idee dessen Zeit gekommen ist“.

Die Praxis zeigt, dass es geht. Ja, es ist möglich aus lebenden Gehölzen nutzbare Räume wachsen zu lassen.  Und nicht nur das!

Möglichkeiten. Durch das Verwachsen der Gehölze, ähnlich wie bei Veredlungen, können auch Möbelstücke wie Stühle, Tische, Bänke, und Skulpturen aller Art aus lebenden Gehölzen geschaffen werden. Vor allem aber Lauben, Laubengänge, Sommerhäuser und dergleichen lassen sich von jedermann leicht verwirklichen.

Es lassen sich auch Rankgerüste, Gartentore oder einzelne Laubenelemente durch das natürliche Wachstum und das Verwachsen der Gehölze erzeugen. Nach dem teilweisen Verwachsen können die Flechtelemente von Wurzel, Laub und Kambium (Rinde/Bastschicht) befreit werden. Diese Teile lassen sich in beliebiger Form verbinden und bilden so ein natürliches, berankbares Gerüst das für Lauben Pergolen und ähnliches Verwendung finden kann. Diese natürlich gewachsenen Bauteile sind auch ohne chemische Behandlungsmittel sehr lange haltbar, da holzverwitternde Pilzsporen nicht so leicht eindringen können wie das bei aufgesägten Hölzern der Fall ist. Ein leichtes einstreichen der geschälten Stämmlinge mit Leinöl reicht vollkommen aus. Dies kommt auch den Rankpflanzen zu gute, die an chemisch behandeltem Holz oft Schaden nehmen.

Solche Flechtwände können evtl. auch als Grundgerüst für Lehmbauten interessant sein.

 

In dem Buch: 

"Wir pflanzen eine Laube"

 Bauen mit lebenden Gehölzen                 

Sind die Erfahrungen zusammen-gefasst. Viele farbige Fotos illustrieren den Text und helfen auch dem Laien, die Anleitungen zu vestehen

----------------------------------

Ab sofort ist die erweiterte Neuauflage im Buchhandel, bei Amazon, oder im Verlag käuflich erwerbbar. Das Buch hat 101 Seiten und kostet 15,90 €

www.oekobuch.de 

ISBN: 978-3-936896-33-6

Dieses Buch soll interessierten Laien und Fachleuten aus dem gärtnerischen Bereich Anregung geben für eine weitergehende und beglückende Beschäftigung mit der Verwendung von Gehölzen.

Das Buch ist erhältlich, bei der Kurverwaltung Bad Grönenbach, beim Autor selbst sowie direkt beim Verlag www.oekobuch.de   - und natürlich wird es auch Ihr Buchhändler gerne für Sie besorgen. Auf 100 Seiten wird in Wort und Bild gezeigt und beschrieben wie einfach es im Grunde ist, sich selbst eine lebendige Laube wachsen zu lassen. Schritt für Schritt wird dargestellt was in den einzelnen Planungs-, Pflanz-, Wachstums- und Entwicklungsphasen zu tun und zu beachten ist.

Nutzen: kann das jedermann, der über ein Grundstück verfügt. Schon gleich nach dem Pflanzen kann der Bäumchenkreis als windgeschützter Platz für Picknick oder Sonnenbad  genutzt werden. Mit jedem Jahr wird es schattiger und ruhiger darinn. Schon nach wenigen Jahren ist ein, auch nach oben geschlossener Raum entstanden. 

Übrigens, auch Anhänger, Wohnwagen oder  Pferden, Kühe und anderem Getier bietet ein solches Gebäude Schutz vor Sonne, Wind und mit eingehängter Plane auch vor Regen. - Dies alles ohne Baugenehmigung!  

Die ökologische Dimension ist beachtlich. Umweltfreundlicher kann kein Bauwerk entstehen.

Diese Bauweise bietet folgende Vorteile:

° Statt Energieverbrauch, Energiegewinnung u.a. durch das Entstehen von Holz.

° Die Energiebilanz ist positiv.

° Es werden keine Ressourcen verbraucht.

°  CO2 wird in Sauerstoff umgewandelt.

° Der Wasserhaushalt wird reguliert.

° Dadurch positive Auswirkungen  auf das Kleinklima

° und langfristig bei globaler Anwendung auch auf das Klima weltweit.

Feinfühlige Menschen verspüren von den Pflanzen eine, von Gehölzart zu Gehölzart unterschiedliche, aber immer positive Kraft ausgehen.

Top